Wenn man eine Weile in der Präzisionskeramikbranche gearbeitet hat, erkennt man ein Muster: Die wirklichen Ursachen für das Scheitern von Projekten liegen oft nicht in einer unzureichenden Bearbeitungspräzision, sondern in der Wahl der falschen Werkstoffe von Anfang an.
Viele Bearbeitungsschwierigkeiten, unnötige Nacharbeiten und verschiedene Anomalien während der Testphase sind letztlich auf eine Diskrepanz zwischen Materialauswahl und praktischer Anwendung zurückzuführen.
Werkstoffe sind nicht einfach "gut genug", sondern ein integraler Bestandteil eines technischen Systems.
Viele Kunden sagen zunächst:
- “Die Temperatur ist nicht hoch, Tonerde reicht doch aus, oder?”
- “Solange die Festigkeit ausreicht, kann ich vorerst jeden Zirkon verwenden?”
- “Elektrische Isolierung ist in Ordnung, Keramik ist so ziemlich das Gleiche”.”
Probleme entstehen jedoch erst in der Verarbeitungs-, Montage- und Testphase:
- Rissbildung im Material bei Hochtemperaturtests
- Fehlausrichtung der optischen Ausrichtung des Laserresonators aufgrund ungleicher Wärmeausdehnungskoeffizienten
- Wiederholtes Absaugen des Vakuumsystems aufgrund von übermäßiger Gasfreisetzung
- Ausbrechen von Bauteilen bei der Bearbeitung von Mikrolöchern aufgrund geringer Zähigkeit
Die eigentliche Ursache dieser scheinbaren “Verarbeitungsprobleme” ist:
Ungeeignete Materialauswahl → Erheblich erhöhte Verarbeitungsschwierigkeiten → Stark gesunkene Ausbeute an Fertigerzeugnissen
Die praktische Erfahrung von Jundro Ceramics hat gezeigt, dass viele Kunden 3 bis 6 Monate verloren haben, nur weil sie das falsche Material gewählt haben.
Warum wird die Verarbeitung durch die Wahl der falschen Materialien 10 Mal schwieriger?
Denn das Material bestimmt:
- Schnittverfahren
- Lebensdauer der Werkzeuge
- Bearbeitbare Abmessungen
- Erreichbare Ebenheit/Rundheit
- Grenzen des Polierens
- Leistung nach dem Zusammenbau
Wie kann ich schnell vermeiden, die falschen Materialien zu wählen?
Wenn Materialien von Natur aus für eine bestimmte Struktur oder Anwendung ungeeignet sind, können selbst die besten Geräte und Verarbeitungsmöglichkeiten nur eine marginale Lösung bieten. Daher kann das Verständnis der folgenden drei Punkte helfen, 80% der Probleme zu vermeiden.
① Wie ist das Betriebsumfeld?
- Temperaturbereich
- Vakuumgrad
- Ätzende Medien
- Häufigkeit der thermischen Zyklen
② Wie lauten die Leistungsziele?
- Stärke
- Wärmeleitfähigkeit
- Isolierung
- Optische Anforderungen
- Angleichung der Wärmeausdehnungskoeffizienten
③ Was sind die Grenzen der Verarbeitungsstruktur?
- Dünne Wände
- Mikroporen
- Anfasen
- Ebenheit
- Optische Oberflächen
Je klarer die Informationen sind, desto genauer ist die Materialauswahl und desto reibungsloser die Verarbeitung.
Zusammenfassend
In anspruchsvollen Anwendungen wie Halbleitern, Luft- und Raumfahrt, Medizin, Lasern und Quantenforschung: Die Wahl des richtigen Materials ist der billigste Schritt; die Wahl des falschen ist der teuerste Fehler.
Jundro Ceramics berät bei der Materialauswahl, analysiert die Machbarkeit der Verarbeitung und warnt vor Risiken, um die Erfolgsquote von Projekten von Anfang an zu verbessern.
Wenn Sie Konstruktionszeichnungen oder Anforderungen an keramische Teile haben, kontaktieren Sie uns bitte für eine kostenlose Bewertung.